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Sicherung der eigenen Liquidität, professionell Inkasso betreiben

Mit Hilfe von professioneller Unterstützung lassen 80 bis 90 der Mahnung zum Abschluss bringen. Beispielsweise durch fachkundige Beratung von einem Rechtsanwalt, wie Flegl-Rechtsanwaelte.de. Forderungsausfälle können vor allem für Kleine- und Mittelständische Unternehmen schnell zum Problem werden. Sichern Sie also Ihre Liquidität, indem Sie offene Forderungen mit Hilfe von erfahrenen Inkassoanwälten seriös beitreiben lassen. Vor allem wenn Sie als Unternehmer seriös auftreten möchten, auch gegenüber Ihren Schuldnern, ist die beste Lösung ein professionelles Forderungsmanagement.

Die Tätigkeitsbereiche von Inkassoanwälte lassen sich in vier Aspekten unterteilen: Vorgerichtliches Mahnverfahren, gerichtlicher Mahnbescheid, Zwangsvollstreckung sowie die Vermeidung zukünftiger Zahlungsausfälle. Bei einem vorgerichtlichen Mahnverfahren ist das Ziel, die Begleichung der Forderung ohne ein gerichtliches Verfahren. Dabei werden die Schuldner nach sorgfältiger Prüfung zur Zahlung unter Fristsetzung aufgefordert. In Abhängigkeit der finanziellen Situation des Schuldners, kann der Gläubiger eine Einmalzahlung oder eine Ratenzahlung verlangen. Wird hierauf vom Schuldner nicht reagiert, wird ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet. Nach Überprüfung der finanziellen Lage des Schuldners bei der SCHUFA, wird entschieden ob es sich lohnt die Eintreibung der Forderung weiter zu verfolgen. Falls der Schuldner sich gegen diese Titulierung wehrt, kann die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden.

So funktioniert Zwangsvollstreckung

Der Anspruch des Gläubigers muss durch ein Gericht für verbindlich erklärt worden sein, damit der Titel rechtskräftig wird. Dieser Titel ist im Regelfall ein vollstreckbares Urteil oder ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid. Ein Gerichtsvollzieher plant dann die weiteren Zwangsvollstreckungsmaßnahmen und führt die Pfändung durch. Der Gerichtsvollzieher ist dabei ein Organ der Rechtspflege und hat den Status eines Beamten mittleren Justizdienstes. Dem Schuldner werden Güter und Gelder gegen seinen Willen gepfändet, bis die Forderung des Gläubigers beglichen ist. Wertvolle Gegenstände wie Schmuck oder Antiquitäten werden mit Pfandmarken beklebt, abgeholt und öffentlich versteigert. Diese Wertgegenstände sind das bewegliche Vermögen. Wenn dieser Pfändungsversuch fruchtlos bleibt, kann der Gläubiger auf einer Vermögensauskunft bestehen. Der Schuldner muss sämtliche Vermögenswerte sowie seine beruflichen Tätigkeiten offen legen. Verweigert er dies, hat dies negative Auswirkungen in Folge einer Eintragung ins Schuldnerverzeichnis beim Amtsgericht. Die Zwangsvollstreckung ist die letzte Eskalationsstufe des Mahnverfahrens und sollte vom Schuldner auf jeden Fall vermieden werden. Daher ist es ratsam, sich als Schuldner mit dem Inkassounternehmen in Verbindung zu setzen, vor dass es soweit kommt. Gläubiger müssen, falls es zu einer Zwangsvollstreckung kommt, einen langen Atem haben. Da die Verjährungsfrist bei rechtskräftigen Titeln bis zu 30 Jahre beträgt, sollte man im schlimmsten Fall viel Geduld mitbringen.

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