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Online-Kreditverträge: Diese Gefahren sollten Verbraucher kennen

Ob in der TV-, Print- oder Radiowerbung, Anbieter für Kredite sind momentan omnipräsent. Dies kann schnell den Eindruck vermitteln, einen Kredit könnte heutzutage jeder erhalten – am besten auch noch zum Nulltarif. Tatsächlich kommen nur die wenigsten Verbraucher in den Genuss von Krediten zu Top-Konditionen.

Unter den vielen Anbietern von Finanzierungen für größere oder kleinere Wünsche und Anschaffungen gibt es natürlich auch solche, die ihre Kunden zeitnah nach dem Kreditantrag mit dem nötigen Geld versorgen und anschließend über die vereinbarte Laufzeit nur geringe Zinsen kassieren. Bei ihnen handelt es sich vornehmlich um recht bekannte (Direkt-)Banken. Das Problem: Verbraucher, die die strengen Auflagen für einen Kredit bei diesen Anbietern nicht erfüllen, geraten schnell an die „anderen“ Kreditgeber. Wir verraten Ihnen im Folgenden, welche Stolperfallen hier drohen können.

 

Schwarze Schafe verlangen oft Vergütung

Eine Zahlung leisten, um Geld zu erhalten – was auf den ersten Blick bereits paradox klingt, ist in der Tat oft alles andere als seriös. Trotzdem funktioniert die Masche offenbar, da sich auf dem Markt nicht wenige Kreditvermittler tummeln, die sich ihre Dienste teuer bezahlen lassen, und zwar im Voraus und ganz unabhängig davon, ob die Vermittlung an einen geeigneten Anbieter erfolgreich ist. Unrechtmäßig ist eine Vermittlungsgebühr dennoch nicht. Die Voraussetzungen:

  1. Sie muss bei der erfolgreichen Vermittlung entstanden sein.
  2. Sie muss im Vorfeld schriftlich im Vertrag vereinbart worden sein.

 

An den Vertrag geknüpfte Versicherungen oft Abzocke

Ein anderer beliebter Trick der Kreditangeber ist es, Verträge nur unter der Bedingung zu vergeben, dass der Kreditnehmer eine Zusatzversicherung abschließt. Nicht selten findet sich diese Information sogar lediglich im Kleingedruckten des Kreditvertrages. Die häufigste an den Vertrag gekoppelte Police ist die sogenannte Restschuldversicherung, auch Restkreditversicherung, die den Kreditnehmer oder aber seine Angehörigen im Fall von Tod und Krankheit oder einer unerwarteten Arbeitslosigkeit schützen soll. Bei gewöhnlichen Kleinkrediten halten Experten eine solche Versicherung für wenig sinnvoll: Zum einen verteuern sie den Kredit unnötig, zum anderen ist ihre Inanspruchnahme häufig an strenge Bedingungen geknüpft. Auch die Hamburger Verbraucherzentrale warnt vor entsprechenden Policen.

 

So schützen sich Verbraucher

Wie so oft ist es auch bei Kreditverträgen ratsam, einen genauen Blick in den Vertrag zu werfen, um unnötige Zusatzkosten aufzudecken. Weiterhin sollten Verbraucher besser von unbekannten Namen Abstand nehmen und stattdessen auf bekannte Anbieter setzen. Wie ein Vergleich über www.smava.de zeigt, können auch sie oft mit guten Angeboten aufwarten. Zudem spricht gerade die sorgsame Kreditvergabe für diese Anbieter, schließlich profitiert von ihr auch der Verbraucher. Denn: Einen Kredit erhält dort nur derjenige, der auch wirklich über die finanziellen Mittel für eine Rückzahlung verfügt.

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